Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle ist eine Einrichtung des Ev. Kirchenkreises Siegen-Wittgenstein. Ihre Arbeit ist offen für alle Ratsuchenden, kostenfrei in Anspruch zu nehmen und findet kurzfristig statt.

Um das Angebot dauerhaft in gewohnter Qualität sicherstellen zu können, braucht der Träger Unterstützung. Eine sechsstellige Summe muss jährlich über Spenden und Stiftungserträge erzielt werden.

Dafür gibt es die EFL-Stiftung sowie den EFL-Fonds. Beide bauen Kapital auf, um die Arbeit der EFL langfristig zu erhalten. Stiften auch Sie  Hoffnung für die Zukunft!

 

Karl Fleschenberg, Adele von Bünau, Michael Mehlmann - der Stiftungsvorstand 2025.

Der Vorstand der EFL-Stiftung: Adele v. Bünau (Vors.) mit Dr. Michael Mehlmann (stellv. Vors., links) und Karl Fleschenberg (rechts).

Erstmalig mit sechsstelliger Fördersumme unterstützen die EFL-Stiftungen den Kirchenkreis bei seiner Beratungsarbeit.

Erstmalig sechsstellig: Stiftung und Fonds beteiligen sich 2025 mit dieser stattlichen Summe an der Finanzierung der Ev. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle. Superintendentin Kerstin Grünert nimmt von Annette Mehlmann (EFL-Fonds) den symbolischen Scheck entgegen.

 

Spenden und stiften:

EFL-Stiftung: DE31 4605 0001 0001 4979 99

EFL-Fonds in der Bürgerstiftung Siegen:

DE17 4605 0001 0001 4950 50

 

Zwei Stiftungen – ein Zweck

Wir fördern die regionale Ehe-, Familien- und Lebensberatung. Konkret unterstützen wir dazu die Ev. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) im Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein.

Die EFL-Stiftung

Die Stiftung wurde 2012 als rechtlich selbstständige Kirchliche Stiftung gegründet. Verwaltet wird sie, wie der Fonds, vom Stiftungsservice der Sparkasse Siegen.

Der EFL-Fonds

Der Fonds wurde 2012 von der Bürgerstiftung Siegen
eingerichtet. Zustiftungen dienen dem Stiftungszweck, ohne an die Kirche gebunden zu sein.

Jahresbriefe der Stiftung

Seit 2021 gibt die EFL-Stiftung einen Jahresbrief heraus, möglichst im Herbst. Darin stellt sie die Arbeit der Stiftung vor und berichtet von aktuellen Entwicklungen. Der Jahresbrief wird per Post an Unterstützerinnen und Unterstützer versandt. Die bereits vorliegenden Ausgaben bieten wir hier zum Download an:

Jahresbrief Nr. 1 – Herbst 2021

Jahresbrief Nr. 2 – Januar 2023

Jahresbrief Nr. 3 – Herbst 2023

Jahresbrief Nr. 4 – Herbst 2024

Jahresbrief Nr. 5 – Herbst 2025

Jahresbrief Nr. 6 – Herbst 2026

Dafür habe ich etwas übrig

Liebevoll und ehrenamtlich an der Seite der EFL: Die Vertreterinnen und Vertreter von Stiftung, Fonds und Förderverein, von links: Brigitte Ross-Henrich, Michael und Annette Mehlmann, Adele von Bünau, Karl Fleschenberg und Uwe Schmidt.

Gelebte Nächstenliebe auch auf ehrenamtlicher Basis

Seit mehr als 40 Jahren bietet die Ev. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in unserem Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein wertvolle Unterstützung an für alle, die Zuspruch und Hilfe brauchen in verschiedensten Lebenslagen. „Dialoge suchen – Wege finden“ ist das Ziel. Ein offenes Beratungsangebot für alle, die Rat suchen, „gelebte Nächstenliebe“, wie die EFL es selbst beschreibt. 

Zweifellos ist diese Arbeit segensreich und Gold wert. Gelebte Nächstenliebe zeigt sich jedoch nicht nur im geschulten Zuhören und der professionellen Empathie der Beschäftigten. Um die Beratungsarbeit möglich zu machen, müssen auch andere etwas übrig haben dafür. Für einen Teil der Beratungsarbeitgibt es Fördermittel des Landes. Einen fünfstelligen Betrag wirbt die EFL selbst über Spendenakquise ein. Unterstützung in mittlerweile sechsstelliger Höhe kommt zudem von der EFL-Stiftung, dem EFL-Fonds unter dem Dach der Bürgerstiftung Siegen und dem Förderverein. Ohne diese drei ehrenamtlich geführten Organisationen würde es die Beratungsstelle wohl heute nicht mehr geben. Sie greifen dem Ev. Kirchenkreis dabei unter die Arme, die Kosten zu stemmen, die am Ende des Jahres ungedeckt bleiben.

Den Förderverein gibt es bereits seit 1994. Er hat derzeit etwa 100 Mitglieder (90 natürliche und 10 juristische Personen) und kommt für Leistungen auf, die für die Beratungsstelle wichtig sind, wofür es aber keine Mittel im regulären Haushalt gibt. „Wir finanzieren die Website der EFL, die Druckkosten für den Dialog, besondere Fortbildungen und Fachliteratur“, sagt Fördervereinsvorsitzende Annegret Mayr. „Auch zur dekorativen Ausstattung der neuen Räumlichkeiten haben wir beigetragen und Therapiematerialien für die Arbeit mit Kindern bezahlt. Für Dinge dieser Art wendet sich die EFL an den Verein.“

 

 

Vor vielen Jahren stand der Kirchenkreis kurz davor, die Beratungsstelle zu schließen. Die finanzielle Unterdeckung schien damals den Entscheidungsträgern zu groß geworden zu sein. Was dann geschah, erzählt auch von gelebter Nächstenliebe: Nachdem bildlich gesprochen der Priester und der Levit die EFL bereits aufgegeben hatten, fanden sich wie in der biblischen Geschichte vom Barmherzigen Samariter Helfer zusammen, die sie erhalten wollten und auch selbst etwas übrig hatten dafür. In kürzester Zeit wurde 2012 die Stiftung gegründet, die die Förderung der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein zum Ziel hat, und dazu noch der EFL-Fonds, der das gleiche Ziel verfolgt, aber unter dem Dach der Bürgerstiftung angesiedelt ist und damit nicht der kirchlichen Stiftungsaufsicht unterliegt. Beide Körperschaften zusammen erwirtschaften inzwischen ausreichend Erträge, um die Arbeit der EFL in nennenswerter Höhe zu unterstützen.

Stiftung, Fonds und Förderverein bringen sich auch in die Öffentlichkeitsarbeit ein und organisieren eigene Veranstaltungen, um die Arbeit der Beratungsstelle und ihren Unterstützungsbedarf in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen.

Als die EFL diesen Sommer zur Feier ihres 40-jährigen Bestehens ihre Räume am neuen Standort in Weidenau für Besucher öffnete, präsentierten sich in einem Raum im Erdgeschoss alle drei Gremien gemeinsam mit ihrer „Dafür habe ich etwas übrig“‐Kampagne und anderen Einblicken in ihre Arbeit. Der Fonds verteilte EFL‐Buttons an die Gäste und die Stiftung Geburtstagskekse, die das Fest versüßten.

Der Bedarf an Lebensberatung wird größer, die Mittel werden immer knapper, die Förderung aus öffentlichen Geldern wird zurückgefahren. Da stellt sich überall die Frage: Wofür haben wir gemeinsam etwas übrig? Was ist uns wichtig, was halten wir für unterstützenswert, und von wem können wir Verantwortung erwarten?

Im kommenden Jahr will die Stiftung wieder etwas für die öffentliche Wahrnehmung tun: Für Donnerstag, 30.9.2027 planen wir eine Talk‐Runde mit Familienunternehmern und anderen Verantwortungsträgern. Auch da wird es um das Kümmern als Kulturleistung gehen. Beate Schmies konnte als Moderatorin dafür gewonnen werden. Save the date!

Was bleibt? Die Schatzkiste meines Lebens und wie ich sie fülle

 

Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr lebe? Wie möchte ich in Erinnerung bleiben? Was kann und sollte ich jetzt schon regeln? Schwierige Fragen unserer irdischen Endlichkeit, und doch sind sie eine Antwort wert. Die Ausstellung „Was bleibt“, von der Stiftung Anfang September 2025 in der Siegener Nikolaikirche gezeigt, bot Gelegenheiten, über Fragen zu Sterben und Zuversicht, Versöhnen und Vererben und über das, was bleibt und bleiben soll, ins Nachdenken und ins Gespräch zu kommen. Sie ermutigte, sich mit der eigenen Endlichkeit zu beschäftigen. Das Mutmach-Motiv der Ausstellung war die „Schatzkiste des Lebens“. Sechs Menschen stellen ihre Lebensschätze vor. Ihrem Beispiel folgend sind auch die Besuchenden eingeladen, ihre ganz eigenen Schatzkisten des Lebens praktisch oder gedanklich zu füllen. 

Wie füllen Menschen aus der Region ihre „Schatzkiste des Lebens“? Das lesen Sie hier.

Vertiefende Informationen zum Thema „Schenken, stiften und vererben“, Vorsorge-Unterlagen und Seminare finden Sie hier.

Kontakt

Haben Sie Fragen zur Arbeit der EFL-Stiftungen? Dann schreiben Sie uns eine Mail.