Wofür haben wir noch etwas übrig?

Kirchen verlieren Mitglieder – immer weniger Menschen haben etwas übrig für sie. Aber was ist mit den vielen kirchlichen Werken? Mit Beratungsstellen wir der EFL? Wer fühlt sich verantwortlich für Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen? Die Kampagne der EFL-Stiftung „Dafür habe ich etwas übrig“ macht sich stark für den Gemeinschaftsgedanken und appelliert an jeden Einzelnen zu überlegen, was ihm wichtig ist für sich und die Gesellschaft. Haben Sie etwas übrig für die EFL und ihre Unterstützer! Beteiligen Sie sich an unserer Kampagne und halten Sie die Beratungsstelle im Gespräch.

„Die Siegener EFL ist eine Beratungsstelle, in der jeder mit seinen Sorgen landen kann und schnell Hilfe findet – professionell, zugewandt, kostenfrei. Etwa 25 Neuanmeldungen jede Woche zeugen davon, wie wichtig dieses Angebot ist. Der Ev. Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein trägt die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL), die ganze Gesellschaft profitiert davon. Um sie zu erhalten, sind Menschen nötig, die diese Arbeit unterstützen – mit Zeit, Geld oder Kraft. Dafür habe ich etwas übrig!“

Adele v. Bünau, Vorstand EFL-Stiftung

„Krisen können weh tun. Sie sind Ausgangspunkt für Veränderungen. Sie können uns reifer machen, oder uns zerbrechen. Wenn wir uns in der Krise anschauen und uns fühlen können, lernen wir, reifen wir. Menschen, die uns dabei helfen, für die habe ich etwas übrig.“

Michael Mehlmann, Vorstand EFL-Stiftung

„Die Siegener Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) ist eine Beratungsstelle, die für jeden ein offenes Ohr hat. Bei fast 1.400 Beratungsfällen pro Jahr erhalten 97 % der Klient*innen innerhalb von zwei Wochen einen Termin, die restlichen drei Prozent warten wenig länger. Die Menschen in der Region können diese Beratung kostenlos wahrnehmen, da der Ev. Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein die nicht ausfinanzierten Kosten der EFL (zuletzt ca. 200.000 € jährlich) trägt. Um die EFL auf Dauer zu erhalten, sind Menschen nötig, die diese Arbeit wertschätzend finanziell und ehrenamtlich unterstützen. Dafür habe ich etwas übrig.“

Karl Fleschenberg, Vorstandsmitglied der EFL-Stiftung und des EFL-Fonds

„Ob es die großen Lebenskrisen sind, unerwartete Herausforderungen oder stille Momente des Zweifelns – geschwächte Menschen benötigen Beistand, sobald es „um’s Eingemachte“ geht. Die EFL hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diesen Beistand zu leisten: Die Beratenden stehen an der Seite von Familien, Alleinstehenden, Senioren und jungen Menschen, die Hilfe, Orientierung und ein offenes Ohr benötigen. Schon ein kleiner Funke Unterstützung kann oftmals Dunkelheit erhellen, Klarheit schenken und den Mut, weiterzugehen. Die EFL ist für uns alle da – dafür habe ich etwas übrig!“

Elke Lutter, Stiftungsservice Sparkasse Siegen

„Weil Kirche Gemeinschaft trägt, schafft sie Orte, an denen Menschen echt sein dürfen. Orte, an denen niemand perfekt sein muss und doch willkommen ist. Kirche verbindet Generationen, Lebensgeschichten und Perspektiven – nicht, weil alle gleich sind, sondern weil Vielfalt bereichert. Gemeinschaft trägt, wenn wir einander zuhören, füreinander einstehen und auch dann bleiben, wenn es unbequem wird. Kirche ist dort, wo Menschen teilen: Zeit, Gedanken, Zweifel, Hoffnung. Wo Glaube nicht nur gesprochen, sondern gelebt wird – im Miteinander, im Helfen, im gemeinsamen Suchen nach Sinn. Dafür habe ich etwas übrig!“

Kerstin Grünert, Superintendentin, Vorsitzende im EFL-Stiftungsrat

„Ich bewundere die Mitarbeitenden in der Ev. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL), wie sie Menschen in Krisen aller Art auffangen – schnell, kostenfrei, mit Herz und Sachverstand. Ihnen den Rücken freizuhalten, ist mir ein Anliegen. Deswegen engagiere ich mich gerne in der EFL-Stiftung wie auch in vielen anderen Stiftungen vor Ort, die für den gesellschaftlichen Zusammenhalt eintreten. Dafür habe ich etwas übrig!“

RA Dr. Henrich Schleifenbaum, EFL-Stiftungsrat

„Die Ev. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) ist als Anlaufstelle für Menschen in Not seit 40 Jahren ein fester Ankerpunkt in der Region. Ich bin selbst in CVJM und Ev. Kirche engagiert und freue mich, dass unser Kirchenkreis dieses Angebot bis heute trägt. Für Ratsuchende ist es kostenfrei, aber als Bankkaufmann weiß ich, dass verlässliche Arbeit ein stabiles finanzielles Fundament braucht. Deshalb arbeite ich gerne im Stiftungsrat und im Anlageausschuss der EFL-Stiftung mit. Dafür habe ich etwas übrig!“

Burkhard Braach, Vorstand Sparkasse Siegen, EFL-Stiftungsrat

„In meiner Tätigkeit als Pfarrer kommen immer wieder Menschen mit Beratungsfragen auf mich zu. Viele von diesen Anliegen kann ich dann nicht selber weiterverfolgen, aus unterschiedlichen Gründen. Gerne weise ich in meinen Gesprächen dann auf die EFL des Ev. Kirchenkreises Siegen-Wittgenstein hin. Ich weiß, dass dort eine gute fachliche und kompetente Arbeit gemacht wird. Vor allem, dass Menschen dort schnell und kostenlos einen Termin bekommen, ist mir wichtig. Gerade in Krisen dürfen Kosten und Zeit keine Hindernisse sein! Auch deshalb unterstütze ich diese Arbeit und habe dafür etwas übrig.“

Pfarrer Jochen Wahl, Synodalassessor und Vorsitzender des Synodalen Ausschusses der EFL

„Als Papiersackhersteller setze ich mich beruflich sehr stark mit den Funktionen von Verpackungen auseinander und finde, dass es hier im übertragenen Sinn viele Ähnlichkeiten zur Arbeit der EFL-Beratungsstelle gibt: Wir werden häufig gerufen, wenn es schwierig ist und ein Unternehmen mit den herkömmlichen Verpackungen nicht gut zurechtkommt. Es staubt – und das kann bei Gefahrstoffen sogar gefährlich werden, die Säcke können nicht richtig von der Anlage aufgenommen und verarbeitet werden oder geben nicht den Schutz gegen äußere Einflüsse, den das abgefüllte Gut erfordert. Dann ist eine aufmerksame, ganzheitliche Analyse gefragt, viel Wissen und Fingerspitzengefühl von unseren Fachleuten. Bei der EFL gibt es auch solche Fachleute, die mit viel Erfahrung, Klarheit und Sensibilität zupacken, gerade wenn’s schwierig ist, wenn Staub aufgewirbelt wird oder wenn Körper und Seele gegen widrige Einflüsse gestärkt und geschützt werden müssen. Dafür habe ich etwas übrig!“

Wilhelm Dyckerhoff, dy-pack Geschäftsführer, Presbyter in Drolshagen, Johanniter

„ Als Hausarzt behandle ich nicht nur Krankheiten, sondern begleite Menschen durch die unterschiedlichsten Lebensphasen. Dabei sehe ich oft, wie eng seelische Belastungen und körperliche Beschwerden zusammenhängen. Die EFL bietet genau dort Unterstützung, wo Menschen Orientierung, Entlastung und neue Perspektiven brauchen. Dass dieses Angebot allen offensteht, halte ich für einen wichtigen Beitrag für unsere Region. Dafür habe ich etwas übrig!“

Prof. Dr. Dr. med. Charles Christian Adarkwah, Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, Hausarzt

„Weil niemand in Lebenskrisen mit seinen Fragen und Problemen allein sollte: Zeit, ein offenes Ohr, echtes Verständnis, einen sicheren Rahmen und professionelle Unterstützung – all das gibt es hier in der EFL. Bei uns wird Nächstenliebe gelebt. Dafür habe ich etwas übrig!“

Simone Weiß, Leiterin der Ev. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) im Ev. Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein